Beendigung durch Zeitablauf

Wenn eine bestimmte Mietdauer vereinbart ist, endet der Vertrag mit Ablauf dieser Zeit.

Beendigung durch Kündigung , Besonderheiten im Vertrag

Bei einem Mietvertrag auf unbestimmte Zeit muss eine Kündigung ausgesprochen werden, um den Vertrag zu beenden. Im Gewerbemietrecht können die Vertragsparteien vom Gesetz abweichende Vereinbarungen treffen und besonders lange oder kurze Kündigungsfristen vereinbaren.

Bei der ordentlichen Kündigung kann jede Partei den Vertrag innerhalb der vereinbarten Frist kündigen, Um außerordentlich, also fristlos kündigen zu können, muss ein besonders wichtiger Grund vorliegen. Das Gesetz hat als solche Gründe beispielhaft genannt, Störungen des Hausfriedens, wenn vom Objekt eine Gesungheitsgefahr für den Mieter ausgeht, wenn dem Mieter der Gebrauch nicht gewährt wird oder wenn der Mieter die Mietsache vernachlässigt. Weiterhin stellt es einen wichtigen Grund dar, wenn Zahlungsverzug vorliegt. Über diese gesetzlichen Beispiele kann jeder schwere Vertragsverstoß einer Partei einen wichtigen Grund zur fristlosen Kündigung darstellen. Wichtig ist aber jeweils, dass vor der Kündigung eine Abmahnung ausgesprochen wird.

Beendigung durch Kündigung , gesetzliche Grundregel

Ist im Vertrag zu den Kündigungsfristen nichts geregelt, gilt die gesetzliche Regel des § 580a BGB. Hinsichtlich der Frist wird unterschieden, ob es sich um Geschäftsräume, Grundstücke oder Räume handelt, die keine Geschätsräume sind (zum Beispiel Garagen). Beim Regelfall des Geschäftsraumes kann fristgemäß am dritten Werktag eines Quartals zum Ablauf des nächsten Quartals gekündigt werden.