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Hamburg

Aktuelles aus Hamburg

  • Kostenlose Infoveranstaltung am 21. Februar 2020 in Barmbek und am 24. März in Altona

    Kostenlose Infoveranstaltung am 21. Februar 2020 in Barmbek

    Am Freitag den 21. Februar 2020 von 18.00 bis 20.30 Uhr bieten wir in Hamburg-Barmbek einen Informationsabend an.

    In das Bürgerhaus Barmbek, Lorichstraße 28a, 22307 Hamburg-Barmbek (S-Bahn Alte Wöhr oder Metrobus 28 Haltestelle Hartzloh) laden wir zu einer Diskussions- und Vortragsveranstaltung in den Raum „Neues Seminar“ (Neubau) zu folgendem Thema:

    Vonovia-Urteil: Modernisierungen und andere Gefahren für den Mieter

    Thema der für alle Teilnehmer, ob für unsere Mitglieder oder sonst am Mietrecht Interessierte, kostenfreien Veranstaltung soll die aktuelle Entscheidung des Landgerichts Hamburg zu den unzulässigen Modernisierungsmieterhöhungen des Immobilienunternehmens Vonovia sein. Diese Entscheidung ist natürlich auch für die Mieterhöhungen in anderen Mietverhältnissen wichtig. Es soll über die Möglichkeiten der Mieter zur Rückforderung von unberechtigt geforderten Mieterhöhungen informiert werden.
    Wir wollen in einem lockeren Austausch gemeinsam diskutieren und unser Mieterverein wird einzelne Hilfestellungen erläutern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


    Kostenlose Infoveranstaltung am 24. März 2020 in Altona

    Am Dienstag den 24. März 2020 von 18.30 bis 21.00 Uhr bieten wir in Hamburg-Altona einen Informationsabend, barrierefrei, an.

    Bei unserem Kooperationspartner, dem HausDrei e.V., Hospitalstraße 107 in 22767 Hamburg-Altona laden wir zu einer Diskussions- und Vortragsveranstaltung in den Flexiraum (EG) zu folgendem Thema:

    Veränderte Mietbedingungen in Hamburg
    - Modernisierungen und andere Gefahren für den Mieter -

    Unser Mieterverein IV Mieterschutz e.V. berät seit Frühjahr wöchentlich - bei unserem Kooperationspartner für Hamburg-Altona im HausDrei - Mieter bei deren mietrechtlichen Problemen.

    Thema der für alle Teilnehmer, ob für unsere Mitglieder oder sonst am Mietrecht Interessierte, kostenfreien Veranstaltung sollen die weiter steigenden Belastungen des Hamburger Mietmarktes und die Reaktionsmöglichkeiten jedes Einzelnen auf die sich hierdurch ergebenden Probleme sein. Wir wollen in einem lockeren Austausch gemeinsam diskutieren und unser Mieterverein wird einzelne Hilfestellungen erläutern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Neues Vonovia-Urteil: Sehr viele Mieterhöhungen unwirksam

    Neues Vonovia-Urteil: Sehr viele Mieterhöhungen unwirksam

    Dauerthema Modernisierungsmieterhöhungen - höhere Anforderungen an den Vermieter

    Für großes Aufsehen hat eine neue Entscheidung des Landgerichts Hamburg vom 17. Januar 2020 (307 S 50/18) gesorgt: Das Landgericht Hamburg hat eine Mieterhöhung eines der Tochterunternehmen des Immobilienkonzerns Vonovia sogar als formell nicht wirksam eingestuft und so die Mieterin vor einer hohen Mieterhöhung von monatlich € 113,01 (jährlich € 1.356,12) bewahrt.

    Was war passiert: Die Vermieterin hat an dem Haus umfangreiche Bauarbeiten ausgeführt. Die für die Arbeiten anfallenden Kosten wollte die Vermieterin in großen Teilen auf die Mieter als Modernisierungsmieterhöhung umlegen. Hierbei hat der Gesetzgeber die Vermieter verpflichtet, die Kosten der Arbeiten so aufzuteilen, dass auf die Mieter nicht die Kosten für reine Instandhaltungen umgelegt werden sollen. Den Mietern dürfen allenfalls solche Kosten als Mieterhöhung auferlegt werden, die den Wohnwert erhöhen. So soll den Mietern eine Kontrolle möglich sein.

    In dem vom Landgericht Hamburg entschiedenen Fall hatte die Vermieterin einzelne Kosten aber nicht offengelegt und nur sehr pauschale Werte behauptet. Dieser unzulässigen Vorgehensweise bei nahezu allen Bauvorhaben der Vonovia hat das Gericht nun einen Riegel vorgeschoben.

    Gemäß § 559b Absatz 1 Satz 2 BGB ist die Erklärung der Mieterhöhung nur dann wirksam, wenn in ihr die Erhöhung auf Grund der entstandenen Kosten berechnet und entsprechend den Voraussetzungen der §§ 559, 559a BGB erläutert wird. Zumindest bei umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen muss innerhalb der einzelnen Modernisierungsmaßnahmen nochmals nach einzelnen Gewerken wie z.B. Maurerarbeiten, Malerarbeiten, Gerüst usw. untergliedert werden, um den Mieter in die Lage zu versetzen, die Abrechnung gedanklich nachzuvollziehen und rechnerisch überprüfen zu können.

    Diese Voraussetzungen hatte die Vonovia bei dem Mieterhöhungsverlangen nicht ansatzweise eingehalten, so ist die Mieterhöhung um monatlich € 113,01 nicht wirksam.

    Bitte lassen Sie uns die Ihnen gegenüber begehrten Mieterhöhungen genau prüfen. Auch zurückliegende Mieterhöhungen können in einer Vielzahl von Fällen noch angegriffen werden. Dies kann zu erheblichen Erstattungen durch die Vermieterin führen.

  • Neuer Mietspiegel 2019

    Neuer Hamburger Mietenspiegel 2019 -  kein Grund zur Entwarnung


    Am 26. November 2019 hat die Stadt Hamburg einen aktualisierten neuen Mietenspiegel erhalten. Dieser Mietenspiegel führt in einzelnen Bereichen lediglich moderate Steigerungen oder sogar teils sinkende Werte für die ortsübliche Miete in der Stadt Hamburg auf.

    Allerdings zeigt sich auch in einzelnen Bereichen, wie beispielsweise bei kleinen Wohnungen mit Größen bis zu 41 m² Wohnfläche und auch bei den beliebten Altbauwohnungen mit einem Errichtungszeitpunkt bis Ende 1918, eine Steigerung der Mieten. Insgesamt ist aber wenigstens festzustellen, dass die Mieten etwas langsamer steigen.


    Auch dieser Mietenspiegel wird jedoch Grundlage für weitere Mieterhöhungen sein. Bitte nutzen Sie Ihre Mitgliedschaft in unserem Verein und lassen Sie uns jede Mieterhöhung für Sie prüfen. Selbst bei einer richtigen Einordung Ihrer Wohnung in den Mietenspiegel und damit einer auf den ersten Blick berechtigten Mieterhöhung findet sich bei einer Vielzahl von Mieterhöhungen die Möglichkeit, diese anzugreifen und so die Miete auf dem jetzigen Niveau zu halten. Nutzen Sie unseren Rechtsrat, damit wir Ihre Miethöhe im Blick haben können.

  • Erhaltungsverordnung - Mehr Mieterschutz für Altona-Nord

    Weiterer Hamburger Mieterschutz für Altona-Nord
    Für Mieter gibt es einen weiteren Schutz in einem Hamburger Stadtteil. In Altona-Nord - zwischen Max-Brauer-Allee, Eimsbütteler Straße und den Gleisen nördlich des Bahnhofs Altona - hat die Stadt Hamburg eine weitere soziale Erhaltungsverordnung erlassen.
    Diese Regulierung bedeutet, dass auch dortige Mieter vor Verdrängung geschützt werden sollen. Jeder Verkauf oder Abriss von Wohnimmobilien, bauliche Änderungen oder die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen müssen vom Bezirksamt geprüft und genehmigt werden. Als eine weitere Maßnahme ist der Stadt die Möglichkeit eröffnet, ein Vorkaufsrecht auszuüben, wenn Erwerber die Erhaltungsverordnung missachten würden.
    Auch für dieses Gebiet besteht ein starker Aufwertungs- und Verdrängungsdruck, was wir in unserer täglichen Beratungsarbeit feststellen müssen.
    Sollten Sie Fragen und Probleme zur Erhaltungsverordnung oder sonst in Ihrem Mietverhältnis haben, können Sie dies auch in unserer in direkter Nähe gelegenen Beratungsstelle in Altona (Hospitalstraße 107, barrierefrei) klären lassen. Terminvereinbarungen sind unter 040 690 74 73 möglich.

  • Neue Beratungsstelle in Hamburg Hamm

    Wir gehen weiter in die Stadtteile Hamburgs!


    Sie sind Mieter in Hamburg-Hamm oder den angrenzenden Stadtteilen wie Horn, Borgfelde oder Rothenburgsort? Als Mitglied des Interessenverband Mieterschutz e. V. können Sie persönliche Beratungen zukünftig nicht nur in unsere Hamburger Geschäftsstelle in der Fuhlsbüttler Straße 108 (Barmbek) und der Beratungsstelle in Altona in Anspruch nehmen, denn seit Juni bieten wir in Hamburg-Hamm in der Carl-Petersen-Straße 76 in der Stadtteilinitiative Hamm persönliche wöchentliche Beratungen. Terminvereinbarungen und Beratungszeiten erfragen Sie bitte unter 040 690 74 73.


    So bieten wir mit dieser dritten Beratungsstelle im Hamburger Stadtgebiet jetzt noch mehr Beratungsqualität in Ihrer direkten Nähe.

  • IVM Hamburg Stadtteilberatungen in Altona

    Liebe Mitglieder (m/w/d),

    um unser Serviceangebot für Sie zu erweitern, können Sie ab sofort auch in Altona, im Stadtteilkulturzentrum HausDrei e.V. in der Hospitalstraße 107 in 22767 Hamburg-Altona (Netzwerkraum EG, barrierefrei) durch uns persönlich beraten werden. Die Beratungszeiten sind jeweils dienstags von 15.00 bis 17.00 Uhr.

    Bitte vereinbaren Sie Beratungstermine unter 040 690 74 73.

    Natürlich können Sie zum vereinbarten Termin auch unserem Verein neu beitreten und sofort Beratung erhalten.

  • Wohnungsspekulanten

    Spekulation mit Immobilien verbreitet sich in Hamburg gerade rasant. So betreuen wir als Interessenverband Mieterschutz e. V. beispielsweise Mitglieder der MIETERINITIATIVE JARRESTADT (vormals STAJEHA), gegenüber ihren Vermietern. In der Jarrestadt wird u. a. im Jean-Paul-Weg, der Stammannstraße und dem Hanssensweg mit Wohnungen spekuliert. Hier werden Mieten von € 25,00 pro Quadratmer verlangt oder Wohnungen einfach leerstehend gelassen, um höhere Mieten oder Verkaufssummen zu erzielen.


    Gerade solche Mieterinitiativen, die wir mit besten Kräften unterstützen, können die Politik hoffentlich dazu bewegen, das rechtlichen Möglichkeiten gegen Spekulanten auszunutzen.

    Begleitend kümmern wir uns dann als Verein um die Interessen des einzelnen Mieters, Mieterhöhungen abzuwehren, Minderungen der Miete durchzusetzen und erforderliche Instandhaltungen geltend zu machen.

  • Mieterschutz - Die Stadt kauft Häuser für Mieter

    Mieterschutz: Stadt Hamburg kauft drei Häuser im Kampf gegen Verdrängung

    Im Februar 2019 hat die Stadt Hamburg endlich erneut von ihrem Vorkaufsrecht bei insgesamt drei Mehrfamilienhäusern im Bezirk Altona Gebrauch gemacht. Die soziale Erhaltungsverordnung
    erlaubt es der Stadt, in Verkaufsverhandlungen einzugreifen und die jeweiligen Häuser selbst anzukaufen. Ziel ist es, die Mieter vor Verdrängung durch Modernisierungen und die Umwandlung in Eigentumswohnungen zu schützen. So hat die Stadt über den zur Finanzbehörde gehörenden Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) die Häuser Schulterblatt 11, Schanzenstraße 25 und Nernstweg 19 mit insgesamt 64 Wohn- und Gewerbeeinheiten gekauft. Anlass war, dass die eigentlichen Erwerber eine geplante Abwendungsvereinbarung zur Begrenzung der Miethöhe und sonstigen Mieterschutzzielen nicht unterzeichnen wollten.
    Endlich bleibt festzustellen, dass die Stadt ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden möchte und für eine kleine Mieterzahl deren Schutz übernommen hat. Bisher besteht keine Klarheit darüber, an welchen städtischen Vermieter, wie beispielsweise die SAGA, die Häuser weitergegeben werden. Die Kaufpreise der Häuser sind nicht bekannt.

  • Spätberatung in Hamburg

    Spätberatung ab Januar 2019


    Liebe Mitglieder,
    um unser Serviceangebot für Sie zu erweitern, können Sie ab sofort jeweils montags und donnerstags auch für Abendberatungen bis 20.00 Uhr Beratungstermine vereinbaren.

    Mit diesem Angebot möchten wir Mitglieder ansprechen, die späte Termine bevorzugen bzw. benötigen.

    Seit dem 10.01.2019 sind wir montags von 09.00 bis 20.00 Uhr und donnerstags von 07.00 bis 20.00 Uhr für Sie da.

    Wir freuen uns auf Sie!
    Ihr Mieterschutz-Team

  • Mietspiegel für Hamburg

  • ALG II - Grundsicherung?

    Mitgliedsbeitrag - JobCenter
    Sie erhalten Transferleistungen - Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung ? 

    Zugleich haben Sie ein mietrechtliches Problem und können sich nicht mehr helfen?
    In den den meisten Fällen übernimmt dann das JobCenter den Mitgliedsbeitrag für ein Jahr in Höhe von 44,50€ aufgrund der mit der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Intergartion bestehenden Kooperationsvereinbarung. 

    Fragen Sie bei Ihrer zuständigen Stelle nach, ob Sie eine Kostenübernahmebescheinigung bekommen. Diese legen Sie uns vor und wir rechnen direkt mit dem JobCenter ab.

    Wir helfen gern!

  • In eigener Sache - Parken

    Eine Stunde kostenlos Parken

    Liebe Mitglieder,

    ab dem 01.04.2016 können Sie als Mitglied im Interessenverband Mieterschutz e.V. im Parkhaus Drosselstar (Drosselstraße 15 / Ecke Starstraße) die 1. Stunde kostenlos Parken.

    Lassen Sie einfach Ihr Parkticket am Empfang entwerten. Sie parken dann die 1. Stunde kostenlos.

    Diesen Service bieten wir Ihnen in Kooperation mit dem Drosselstar Parkhaus an.

  • Mietenspiegel 2015

    Unter dieser Internet-Adresse finden Sie alle notwendigen Angaben zum Hamburger Mietenspiegel 2015, darunter auch einen Online-Rechner zur Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete.

    www.hamburg.de/mietenspiegel/

    Die Tabelle zum Mietenspiegel finden Sie hier

  • Baulärm in der Nachbarschaft kann zur Mietminderung berechtigen

    In Hamburg Barmbek gibt es derzeit an der Ecke Fuhlsbüttler Straße / Drosselstraße 3 Großbauvorhaben bzw. stehen solche unmittelbar bevor. 

    Seit Anfang des Jahres wird das Parkhaus in der Drosselstraße 15 modernisiert. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2014 beendet sein. Daran anschließend wird das Gebäude um neue Wohneinheiten aufgestockt.

    In direkter Nähe des Barmbeker Bahnhofes sind zwei weitere Großprojekte geplant. Der Spatenstich für das neue Gebäude der VBG Berufsgenossenschaft ist bereits erfolgt und ab dem 04.08.2014 soll das alte Hertie-Gebäude abgerissen und danach die Fläche neu bebaut werden. 

    Diese Großbauvorhaben sind mit erheblichen Lärmbelästigungen verbunden. Soweit die Tauglichkeit der Mietsache hierdurch erheblich eingeschränkt wird, kann die Miete ggf. gemindert werden. 

    Holen Sie sich rechtzeitig Rat bei ihren Mietrechtsexperten in der Fühlsbüttler Str. 108 direkt vor Ort in Barmbek.

  • Mieterhöhung - Kappungsgrenze

    Seit dem 01.09.2013 gilt in Hamburg die Kappungsgrenze von 15 %. 

    Der Interessenverband Mieterschutz e.V. begrüßt die Absenkung der Kappungsgrenze sehr.

    Die Netto-Kaltmiete ( Miete ohne Nebenkosten) darf demnach innerhalb von 3 Jahren nicht mehr als 15% steigen. Dieses auch, wenn nach dem Mietenspiegel eine höhere Miete ortsüblich wäre und vom Vermieter verlangt werden könnte. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Berechnung der Kappungsgrenze ist die Netto-Kaltmiete, die genau vor drei Jahren, bevor die erhöhte Miete verlangt wird, gezahlt worden ist.


WICHTIGER HINWEIS:

Es versteht sich, dass der in diesen Texten zur Verfügung gestellte Inhalt lediglich eine "Richtschnur" darstellen kann und niemals eine individuelle Beratung ersetzt. Obgleich wir sorgfältig die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen prüfen, ist nicht ausgeschlossen, dass sich in dem einen oder anderen Punkt die Rechtsprechung seit Abfassung des Textes geändert hat. Daher eigene Aktionen niemals ohne weitere fachkundige Beratung unter Berücksichtigung der eigenen vertraglichen Position! Der Rechtsunkundige darf sich weder auf die hier veröffentlichten Texte, noch auf Zeitungsartikel etc. verlassen. Genausowenig, wie man eine nicht unkomplizierte Krankheit selbst behandeln sollte, sollte man "Anwalt in eigener Sache" spielen.