Umlagefähig sind die von der Gemeinde erhobenen Straßenreinigungsgebühren. Hat die Gemeinde den Eigentümern der anliegenden Grundstücke die Durchführung der Straßenreinigung übertragen und führt der Eigentümer die Reinigung selbst aus, kann er eine angemessene Vergütung für den Zeitaufwand verlangen. Beauftragt der Eigentümer ein Unternehmen, sind dessen Kosten umlagefähig.

Zur Straßenreinigung gehört auch der Winterdienst, d.h. die Beseitigung von Schnee und das Streuen bei Glätte. Die Kosten für das Streugut (Split oder Salz) sind ebenfalls umlagefähig.

Nicht zu den Straßenreinigungskosten gehören die Erstanschaffung und der Ersatz beschädigter Arbeitsgeräte, wie z.B. Besen, Laubsauger oder Schneeschieber.