Hierzu gehören die Kosten des Stroms für die Aussenbeleuchtung und die Beleuchtung von Gemeinschaftsflächen, wie Treppenhäuser, Flure, Keller und Waschküchen.


Der Stromverbrauch für eine Baumaßnahme des Vermieters ist nicht umlagefähig. Der für eine Baumaßnahme verbrauchte Strom muss durch einen Zwischenzähler erfasst und vom Allgemeinstrom abgezogen werden. Ein Sonderverbrauch, wie z.B. die Außenbeleuchtung eines Ladens, ist alleine von dem jeweiligen Nutzer zu tragen.

Darüber hinaus zählen nicht zum Allgemeinstrom die Anschaffungskosten für Leuchten und Leuchtmittel, also etwa für Lampen, Energiesparbirnen und Leuchtstoffröhren. Diese Kosten gehören zur Instandhaltung und sind vom Vermieter zu tragen (AGM ünster, Urteil vom 16.10.2012, Az.: 7 C 4687/11).
Auch beim Allgemeinstrom gilt, dass ein gewerblicher Mieter gesondert abgerechnet werden soll, wenn seine Gewerbeeinheit verstärkt genutzt wird.