Üblicherweise werden die Kehrgebühren des Schornsteinfegers und die Gebühren für die Emissionsmessung zusammen mit den Heizkosten abgerechnet.

Wird die Wohnung mit einer Gasetagenheizung oder Einzelöfen beheizt, rechnet das Versorgungsunternehmen den Brennstoffverbrauch direkt mit dem Mieter ab. Eine Heizkostenabrechnung durch den Vermieter erfolgt nicht. In diesem Fall können die Schornsteinfegerkosten mit den übrigen Betriebskosten abgerechnet werden.

Es bleibt also zu bedenken, dass der Mieter einer Wohnung mit Gasetagenheizung folglich mit zwei Schornsteinfegergebühren belastet werden kann: Einerseits für die Überprüfung der eigenen Gastherme und anderseits die Überprüfung des Schornsteins im Haus, in dem sich die Mietwohnung befindet.